uew’s mental incompetence in written form Clarkie

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Allgemeinbildung

Grassoden

Eigentlich habe ich nur einen Wikipediaartikel über “?ü” lesen wollen und dessen Anwendung im Rahmen der neuen Rechtschreibung, als mich dieses Wort anfiel: Grassoden.

Zunächst war ich extrem glücklich über den Tatbestand, dass Grassoden seit dem 19. Jahrhundert in immer der gleichen Art und Weise geschrieben wird. Eine Beständigkeit die heutzutage Seltenheitswert hat. Dann aber jedoch befiel es mich: Was zum Geier sind Grassoden?

Google wusste es:

Ich hab es nicht vergessen

Und der Rest sei auch daran erinnert. 28 Jahre, ich glaub es nicht…

games

Und wieder ein Tag, an dem ich etwas gelernt habe.

Es gibt ein Spiel für das Nintendo DS, welches sich “Bokujou Monogatari – Korobokkoru Sute-shon” nennt.

Lebensmittelunverträglichkeiten

Lebensmittelunverträglichkeiten dauern etwa ein Vierteljahrhundert an. Dies kann ich anhand einer empirischen Beweiskette bestätigen.

Im Gegensatz zu heute, wo ich nur noch ein Scheindicker bin, war ich früher stets ein dickes Kind. Nicht aus Landau, ich war mal in Landau, aber da schon gertenschlank und erwachsen.
Einer der Gründe, warum ich dick war: Nutella.
“Aber unsere Fussball-Nationalelf frisst doch nur Nutella und ist auch nicht dick?”
Das ist korrekt. Die rennen aber auch nach jeder Scheibe Brot einer zerschnittenen und merkwürdig wieder zusammengenähten Kuh hinterher und versuchen mittels Tritten ihrer durch den vielen Zucker aufgestauten Aggression sofort wieder Luft zu machen.
Das tat ich seinerzeit nicht.
Am allerliebsten war mir, den Nachmittag vorm Fernseher zu verbringen, sobald das Kinderprogramm begann. Das war so gegen 17:10 Uhr, nach den Nachrichten. Damals, als es noch kein 24/7 TV gab. Zum Glück. Sonst sähe ich jetzt bestimmt aus wie Manuel Uribe aus Mexiko.

Und was gehörte oft genug dazu? Richtig: Ein volles Glas Nutella und ein Teelöffel.
This is some serious shit, wie der Ami sagen würde. Immerhin reden wir hier von 2052 Kalorien für ein einsames 400g Glas Nahrung.
Dieses Glas hielt dann gerade so lange, wie eine mittlere Folge Sindbad oder Wickie: Ungefähr 25 Minuten.
Dass ich damit meinen Tagesbedarf, den meiner Eltern und all unserer Vorfahren bereits gedeckt hatte, war mir damals nicht bewusst.

Eines Tages im Jahre 1983, es muss warm gewesen sein, wollte ich zu meinem Glas Nutella ein kühles Getränk zu mir nehmen. Da wir nichts Flüssiges mit Zucker im Haus hatten, griff ich zu einem alten Hausrezept:
Ein Liter kaltes Leitungswasser, 3 EL Zucker, 3 EL Zitronensaft. Der TV-Nachmittag konnte kommen.

Gegen Ende der Sindbad-Folge dachte ich mir so: “Hm, was habe ich da eigentlich gerade zu mir genommen? Mal nachschauen.” Und liess mir alles noch mal durch den Kopf gehen.

Direkt im Anschluss der Inventur befiel mich ein bis dato ungeahnter Ekel gegenüber Nussnougat-Brotaufstrich, der mich 25 Jahre nicht verlassen sollte.

Bis vor kurzem: Die beste Ehefrau von allen und ich waren letzthin mal über Nacht in einem Hotel, in dem es zum Frühstück auch portioniertes Nutella gab. Ich habe mir zu Testzwecken eine Portion mit an den Tisch genommen und siehe da: Der Ekel war fort.

Seither haben wir wieder Nutella zuhause, aber aufbewahrt wird es streng getrennt von den Löffeln.

Noch mehr Netzäpfel

Ich bin W-Lan-Nutzer.

Heute war nun endlich der Tag, an dem ich mich entschieden habe ein Airport-Express aus dem Hause Apple zu kaufen. Das hätte ich sicherlich schon 2004 tun können, habe aber die Ausgabe mangels Nutzwert gescheut. Warum also jetzt?
Wegen diesem kleinen, kostenlosen Programm für’s iPhone namens “Remote”.

Dieses Programm erlaubt es, seine am Rechner geöffnete iTunes-Mediathek mittels des iPhones fernzusteuern. Diese Steuerung funktionierte auf Anhieb so grossartig, dass ich mir nun den lange gehegten Wunsch nach ferngesteuerter, zentralisierter Rundumbeschallung gönnen wollte.

Airport-Express gekauft, in die Steckdose neben dem TV gesteckt und an die Stereoanlage angeschlossen. Der CD-Eingang ist seit ein paar Jahren frei. Ich kaufe zwar noch gelegentlich CDs, aber nur um sie einmal auszulesen und dann ins Regal zu stellen. Aktiv in den CD-Player kam seit 2004 (Kauf des ersten iPods) keine mehr, weswegen er auch abgeschafft worden ist.

Die Integration des AP-Express als Netzwerk-Erweiterung verläuft nicht ganz reibungslos. Der G5 ist per Ethernetkabel an das vorhandene AP -Extreme angeschlossen, erkennt auch das neue Gerät, will es aber nicht konfigurieren und verabschiedet sich mit einer Fehlermeldung. Das Notebook, das wireless angeschlossen ist, macht alles sofort wie gewünscht.
Wahrscheinlich hätte mir die Anleitung ähnliches erzählt, aber ich war so frei sie zu ignorieren.

Nach ein paar Firmware-Updates läuft alles. Ich öffne iTunes und mache ihm klar, dass es ab sofort nicht nur die G5 Lautsprecher bedienen soll, sondern auch das AP-Express im Wohnzimmer im Westflügel des Palastes. Wie ich feststelle kann man wählen, ob man nur diese, oder jene, oder sogar beide Ausgabemöglichkeiten gleichzeitig nutzen will.
Na das wird ja was werden, mit der Latenz, die ich erwarte.

Ich schnappe mir das iPhone, wähle einen Song aus und lausche der Musik im Wohnzimmer. Die Pufferzeit ist kaum zu bemerken. Langsam schreite ich in Richtung G5 und höre dort exakt das gleiche. Keine Latenz.
Das Leben ist schön.

was mich zum staunen bringt

Ich hatte schon mal davon geschrieben. Hier noch mal eine bessere Version des Videos.
Gibt es bei iTunes auch in bester Qualität zu kaufen.

Das Solo, das SOLO! Dieser Tom Morello ist ein Zauberer.

Sprachliches

Es läuft gerade ein Film im Fernsehen, der den Titel trägt:

“Bis zum Hals”

Der englische Originaltitel lautet:

“Waist Deep”

Nun ja…

Computerbild-Deutsch

Ich habe nichts gegen die Reinerhaltung von Sprachen. Es gibt sogar Tage, da verabscheue ich z.B. Anglizismen aufs Tiefste, vor allem in der Werbung.
Die Computerbild versucht nun seit Jahren, diesem Trend entgegenzuwirken, indem sie konsequent Fachbegriffe aus dem Computer-Jargon eindeutscht und standhaft bei der Nutzung der eingedeutschten Begriffe bleibt. An sich nichts verwerfliches, aber da gibt es eine Reihe Zoten, über die ich jedes mal lachen muss, wenn ich das Blatt in die Hand nehme (nicht: kaufe!):

Spieleverbesserungsprogramm: Andere Leute nennen es “Patch”.
Internetzugriffsprogramm: Wie z.b. Firefox…

Und vieles mehr.

Zum Glück haben sie auch ein wenig Humor.

“Einen Sachse‚Ñ¢ reissen”

Sprache ist etwas lebendiges. Um dieser Lebendigkeit mal etwas gutes zu tun, möchte ich an dieser Stelle eine Formulierung beschreiben, die ein sehr guter Freund von mir geprägt hat. Weniger die Erschaffung dieser Formulierung in sprachlicher Hinsicht, als mehr ihr Werden durch sein eigenes tatkrätiges, hingebungsvolles und immer wiederkehrendes Schaffen.

Nehmen wir an, es gibt da etwas, dass wir uns sehnlichst wünschen. Nichts Abstraktes, wie vielleicht den Weltfrieden, nein mehr weltliche Dinge, die ordentlich Geld kosten, die wir nicht wirklich zum ?úberleben brauchen, aber die fürs eigene Seelenheil angeschafft werden müssen. Vergessen wir weiterhin den Umstand des Noch-mal-nachdenkens, in dem wir uns durch gute ?úberlegung dazu bringen würden, das ach so benötigte Kleinod doch besser dort zu lassen wo es ist. Wir geben uns frei jeglicher Vernunft dem hin, was man allgemeinhin auch als “Fünf-Minuten-Idee” abtut, marschieren los und schlagen zu.

Wieder daheim angekommen bemerken wir zunächst nichts, als pures Glück.

Dieser Umstand hält dann, je nach Ausprägung des Preises, zwischen einem Tag und maximal zwei Wochen an. Die maximale zeitliche Begrenzung wurde durch die Marx und Moses GmbH & CO, KG so festgelegt. Spätestens am zeitlichen Maximum angekommen werden wir wach, stellen fest dass kaum noch Geld auf dem Konto ist, packen das erworbene, benutzte, langweilig gewordene, stinkende Kleinod in seine Verpackung, schnappen uns den Kassenbon/Kaufvertrag und machen uns auf zu dem Laden, der die Frechheit besass uns so schamlos auszunutzen in unserem Moment der Schwachheit.

Da selbst der Papst auf unserer Seite steht, bekommen wir unser Geld wieder, sind um eine Erfahrung reicher und: Haben hiermit offiziell einen Sachse‚Ñ¢ gerissen.

deppenindikator 2.0

Sagte ich schon, dass es das iPhone bald in weiss gibt?

“Doppelt so schnell und halb so teuer.”

Doppelt so schnell kommt hin, halb so teuer? Leider nein.
Early adopters, auch liebevoll Bestandskunden genannt, die bereit waren am 09.11.2007 399 Taler-tief in die Tasche zu greifen, um sich Deppenindikator 1.0 zu leisten, dürfen nun fast exakt das Gleiche für 2.0 tun.
Das Gerät kostet zwar nur noch 149,95 Taler, für den Vertrag jedoch sollen noch einmal 15 Taler pro ausstehendem Monat draufgezahlt werden.

24 Monate – 8 Monate = 16 Monate.
16 Monate x 15 Taler = 240 Taler
Kaufpreis plus Lösegeld = 389,95 Taler

Halb so teuer ist anders.

Bleibt die Frage, ob mich das abhalten wird. Dazu möchte ich Averell Dalton zitieren:
“Jetzt will ich es genau wissen! Wer bin ich !?!”