uew’s mental incompetence in written form Clarkie

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Archive for July, 2007

Statistiken

Falko besitzt ungefähr zahllose Macs und ist deswegen ein besserer Mensch.
Mir geht es ähnlich, weswegen Falko und ich oft über die anderen nicht Mac-User lachen sprechen.

Was nicht heissen soll, dass wir blindlings allem hinterherrennen, was aus dem Hause Apple stammt. Wir sind erwachsen, beide verheiratet und Falko hat sogar schon sackweise Nachwuchs. Vernunft ist also eine Tugend, die uns auszeichnet.

Letzthin parlieren wir über eine statistische Erhebung zum Zwecke der Einschätzung des “Ich-muss-es-haben” in puncto Apple iPhone.
Wir legen eine Skala von 1 bis 100 fest.

1 für: “Will ich nicht und brauch ich nicht.”
50 für: “Naja, brauchen nicht unbedingt… muss man mal schauen… die Telekom, die Preise…”
100 für: “Dein Schatten liegt auf dem Weg zwischen mir und meinem iPhone, du Arschloch!”

Falko und ich waren uns einig: 50.

Letzte Woche war das iPhone zum Anschauen und Ausprobieren bei Gravis in Berlin. Falko auch. Wohnen tut er dort nicht und nein, er war auch nicht extra deswegen dort. Sagt er zumindest…
Das letzte, was ich von ihm hörte war: “Ich habe es berührt. Oh Gott…”

99

So verrückt bin ich nicht. Ich kann warten. Schliesslich kann ich nicht einfach unter der Woche nach Berlin fahren. Nicht, wenn mir die beste Ehefrau von allen die Autoschlüssel und all meine EC- und Kreditkarten wegnimmt (Herrin über das Bargeld ist sie ohnehin), nachdem sie mich unter Versperrung des Fluchtweges und unter Androhung schwerwiegender Misshandlung dazu bringt, mein Reiseziel und den Grund der Reise preiszugeben.

Ich muss ja auch nur zwei lächerlich kleine Nächte zwischen mich und den Tag bringen, an dem das iPhone bei Gravis in Frankfurt zu begutachten ist.
Gefühlte zwei Jahre später inklusive Stunden voll quälender, hinderlicher und vor allem sinnloser Arbeit, kann ich endlich nach Frankfurt. Mitten im besten Feierabendverkehr.

Es ist nicht da. Der Zoll spielt noch damit herum.
Zollbeamter müsste man sein…
Angeblich käme es am Samstag. Schlimmstenfalls Montag. Ich würge den Gravis-Angestellten bis zur Taubheit meiner Finger und gehe nach Hause.
Wann is Samstag? Morgen? Die Nacht findet kein Ende.
Ich stehe im Morgengrauen auf und bin noch vor der Strassenreinigung beim Gravis-Laden.
Sie öffnen. Kein iPhone. Kann noch kommen, heisst es.
Am frühen Nachmittag werde ich von zwei netten Polizeibeamten hinausbegleitet. Der Restmüll meiner Nahrungsmittel störe die anderen Kunden. Elende Sauberkeitsfanatiker…

Da Gravis in Frankfurt samstags schon zu mittelalterlichen Zeiten am späten Nachmittag schliesst, muss ich unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Ich kann nicht essen und schlafen.

Ausgehungert, ungewaschen und völlig übermüdet stehe ich Montag nacht bei Regen vor der Gravis-Filiale in Frankfurt.
Noch feucht betrete ich den Laden, als endlich der erste dieser miesen Langschläfer um 10 Uhr die Glasspforte öffnet.
Nach einer kurzen Keilerei zwischen dem Postboten, den Angestellten und mir und einer endlosen Installation des Netzwerkes, darf ich es endlich in den Händen halten. Mein iPhone! Mein Schatz… Ich nehme Dich mit nach Hause. Wie, das darf ich nicht. Weiche! Weiche, Satan! Geht hinfort, oder ich beisse euch in die Hände. Aber nein, uew hat nur Spa?ü gemacht. Er verzeiht immer, ja, ja, selbst die kleinen Betrügereien des netten Herrn. O ja, netter Herr, netter uew!

Ultimo.

Nusskekse

Butterkekse sind was feines.

Erdnüsse auch.

Wie steht’s um Butterkekse mit Erdnüssen? Widerlich?

Leider nicht. Bahlsen kredenzt den “Erdnuss Spass”: Kleine Butterkekse, belegt mit Erdnüssen, verleimt mit irgendwas süssem, klebrigem. Die Rechnung geht auf, ich mag es.

Doch Vorsicht: So eine Tüte bringt knappe 1000 Kalorien mit sich.

2 Tüten = 1 Riesenpizza Quadro Formaggi mit Sosse im Rand.

Machen die Teile wenigstens satt? Selbstverständlich nicht!

360¬? Heimat

Fury in the Slaughterhouse war nie meins. “Radio Orchid” ist das einzige, was ich grob kenne.

Heute stolpere ich über ein Lied namens “Die Unperfekten” von Thorsten Wingenfelder, dem Sänger und Songwriter obig genannter Gruppe. Grossartig!

Das Lied stammt vom Album “360¬? Heimat” dessen Titellied die folgenden Zeilen beinhaltet:

Ein Freund sagt zu mir, er hält¬¥s hier manchmal kaum noch aus
Doch selbst sein Schmerz ist am Ende nirgendwo so zuhaus’

So laut schrei ich´s raus: Heimat
So laut ruf ich´s raus: Heimat

Da hat er recht, der Thorsten. Aber sowas von.

Hochzeitsreise, retrospektiv, 22.06.2007

Das Hotel gegenüber vom “Sacred Heart” steht hier offenbar schon länger. Zumindest erzählen uns das die Holzbalken in der Nacht. Der gemeine Amerikaner baut ohnehin eher aus Holz, als aus Stein.

Nein, ich weiss nicht warum.
Heute haben wir einiges vor, bevor wir unser nächstes Etappenziel erreichen.
Zunächst einmal gilt es, alle Sehenswürdigkeiten in Los Angeles abzugrasen. Das heisst in Kurzform:

Den Hollywood Boulevard.

Wo jeder Show-Dino seinen Stern hat.

Beverly Hills.

Santa Monica Beach.

Mehr ist uns das Kaff nicht wert. Schliesslich müssen wir noch nach San Diego heute.
Im Radio heisst es: “Keine Panik, wenn sie in Los Angeles keinen Parkplatz finden. Es gibt am Ende immer noch die 405.”
Oh, was haben sie recht. Die 405 ist das direkte Stück Weg, dass man lang muss, wenn man nach Süden will und von Norden kommt.
Ich prüfe Steffi auf ihre Geduld hin und fahre gekonnt um die 405 herum. Leider hat das zur Folge das wir uns ausschliesslich in 35 mph Zonen fortbewegen, die dauernd beampelt sind und somit zieht sich die Fahrt ins Unendliche.

Weiterhin geplant ist ein Zwischenstopp im drittgrössten Einkaufszentrum der USA, dem South Coast Plaza in Costa Mesa, Orange County, Kalifornien. Wir kommen am späten Nachmittag dort an.

Was für eine Enttäuschung. Gross ist es, das Einkaufszentrum, aber die Läden sind ausschliesslich Designerschuppen, was nicht dem entspricht, was wir mögen. Ja, wir sind Ignoranten.

Entsprechend schnell sind wir fertig. Wir haben nicht ein einziges der geplanten Mitbringsel finden können, was uns zu folgender Planänderung führt: Wir werden den Sonntag nicht im San Diego Zoo, sondern mit Shopping verbringen.

Zum Glück jedoch verläuft die Fahrt dorthin ohne Zwischenfälle. Wir passieren ein Städtchen namens “Dana Point”

und landen schliesslich in San Diego.
Auf dem Parkplatz unseres Hotels drehen sie gerade “The Fast and the Furious: San Diego Drift”.
Wie sich herausstellt ein Irrtum. Offenbar haben Teil 1-3 dieser filmischen Meisterwerke die amerikanische Jugend stärker inspiriert, als ich angenommen hatte, oder aber der Film wurde inspiriert durch diese Affen hier, mit ihren lauten Weihnachtsbäumen auf Rädern.
Die Henne? Das Ei? Keine Ahnung.
Jedenfalls ist Arbeitervolk anwesend, dass aus Mangel an Phantasie und Geschmack, beschlossen hat, plan- und ziellos die eigenen Autos zu kolorieren und dann im Anschluss damit auch noch auf Hotelparkplätzen zu protzen. Untermalt mit dem, was die Charts hergeben (Anmerkung der Red.: Müll.) und zwar laut, um nach Möglichkeit nicht in die Not zu verfallen, die Teufel erklären zu müssen, die sie sich hierzu in Heerscharen haben reiten lassen.
Ich weiss nicht wieso, aber das Heimweh packt mich.

Der Begriff des Tages

Nanoporöse Kieselsäure.

Ich habe gleich zwei Liter¬† bei der unteren Wasserbehörde bestellt.

Echte Apple Fans

http://www.theregister.co.uk/2007/07/24/nz_church_attack/

Dieser Mann weiss, worum es im Leben geht.

Sind Blogs Horkruxe?

Teile meiner Seele wandern in dieses Blog. Ich betrachte es als Horkrux.

Ja, ich spinne.

Simpsons Avatare

Wer will, kann sich bauen. Bzw. einen Avatar aus Springfield.

http://www.simpsonsmovie.com/main.html

Das ist meiner:

Ein Netz ?Ñpfel

Wer mich kennt weiss, dass ich einen leichten Hang zu Produkten mit Apfel drauf inne habe. Seien es Langspielplatten der Beatles oder die elektronischen Erzeugnisse des Herstellers aus Cupertino.

Im Jahr 2003 bin ich dem W-Lan in Form eines Routers mit dem prachtvollen Namen “Airport Extreme” verfallen. 802.11g Standard, 56 MBit schnell (zumindest verspricht dies die Werbung), formschön und einfach zu installieren.
Warum W-Lan? Wer ein Notebook besitzt und kein W-Lan hat wird verstehen, wie störend die meterlange Kordel sein kann, die man samt tragbarem Rechner immer mit sich ziehen muss, um auf der Couch im Internet zu surfen.

4 Jahre lang keine Probleme. Bis in letzter Zeit immer häufiger Webseiten nicht laden wollen, es sei denn man zwingt sie dazu (refresh). Nach längerer Recherche kann ich es eingrenzen: Dem Router sind 16 Mbit und ca. 20 Einträge in der Portforwarding-Tabelle offenbar zuviel.

Da keine Softwarelösung parat ist: Neukauf.

Da der Apple-Händler meiner Wahl Samstags schon um 16 Uhr schliesst (die Schweine), bin ich gezwungen, mich im Media-Markt umzuschauen, der auch eine geringe Auswahl Apple-Produkte anbietet. Und siehe da, sie haben, was ich suche: “Airport Extreme” mit 802.11n. Ich weiss, ich sollte auch gleich nach 802.11n Steckkarten für sämtliche Rechner schauen, um das Potential des Routers komplett auszunutzen, aber nur langsam mit die Pferde.

Dann die ?úberraschung: 20 Geldeinheiten über dem UVP von Apple. Ein Witz. Ich suche mir einen Verkäufer und wir lachen gemeinsam. Ich über die Wucherpreise und er über mich, den Idioten, der das Gerät billiger haben will, als auf dem Preisschild steht.
Wir diskutieren über die Tiefpreisgarantie des Marktes und über die Tatsache, dass es ihm egal ist, welche Webseite ich ihm zeige und dort alle genau den Preis verlangen, den ich zu Beginn unseres Disputes nannte. Internetanbieter zählen nicht, meint er. Ich eröffne ihm wahrheitsgemäss, dass beim Kauf einer Kamera in eben diesem Markt 2 Monate zuvor, ein Kollege von ihm sofort bereit war den Preis vom Buchhändler Amazon zu akzeptieren. Ohne Wenns und schon gar keine Abers. Ist ihm auch egal. Er hätte seine Anweisungen.
Eine meiner grundlegendsten Eigenschaften ist: Wenn ich ihm Recht bin, beharre ich darauf, ohne Gnade zu zeigen.
Als ich gerade an dem Punkt ankomme, ihm das Morsealphabet beizubringen, um ihm direkt im Anschluss meine Ansichten mitsamt der Packung ins Gesicht zu morsen, kommt ein Kollege, erklärt ihn zum Deppen und ich bekomme den Preis, den ich wollte.

Mehr als glücklich zuhause angekommen, geht es ans Aufstellen und die Installation. Router mittig in der Wohnung platziert, ca. 3 Meter weiter weg von der Stelle, an der der alte ist. Die Reichweite soll ja jetzt so viel besser sein, deswegen. Alten Router abgeklemmt, um das volle Feeling des neuen zu erheischen.

Ergebnis: Von theoretischen 1600 kBit/s verbleiben am Arbeitsrechner ca. 300. Das ist weit weniger als vorher (ca. 1000) und somit schlecht. Im Wohnzimmer, mit dem Notebook direkt vor dem Router: Volle Bandbreite.

Was jetzt?

Dem Geize und der Gier folgend liegt dem neuen leider keine Wandhalterung bei, so wie dem alten 4 Jahre zuvor. Er muss also im Wohzimmer im Regal bleiben und dabei gut aussehen.
Nehmen wir halt den alten dazu und bauen ein WDS (Wireless Distribution System) auf. Quasi als Erweiterung. Da der alte so nicht mehr am Portforwarding beteiligt ist, sollte es die bekannten Schwierigkeiten nicht geben.
Geht: 1100 kBit/s, keine Hänger.

Da ich immer noch um 500 kBit/s betrogen werde, grüble ich über andere Möglichkeiten.
Letztenendes entschliesse ich mich zu einem Rückschritt: Der neue Router hat nicht nur einen, sondern 3 Ethernet-Anschlüsse und 2 Rechner bewegen sich ohnehin nicht durch die Wohnung. Ich kaufe 40m Kabel und ziehe Strippen durch die Wohnung, durch die noch aus der DSL-Urzeit stammenden Kabelkanäle. Nein, die alten Kabel habe ich nicht aufgehoben, sondern aus Dummheit entsorgt.

Ergebnis: Volle Bandbreite an beiden Rechnern.

Was jetzt übrig bleibt, ist der Kauf von zwei 802.11n W-Lan Karten für die Notebooks, um die veraltete “g” Technik zu Grabe zu tragen.
Doch darum kümmere ich mich an Weihnachten, wenn das “Apple TV” und der HD-Fernseher kommen werden, die zwangsweise nach einem reinen “N”-Netzwerk verlangen.

Epilog
Mein Powermac G5 bootet schneller und reagiert flinker auf alles, was ich tue. Warum? Weil ich von W-Lan auf Ethernet-Internet (Planet-Magnet-Cabernet) gewechselt bin? Wer mir das erklären kann, sei darum gebeten es zu tun.

Harry Potter and the tödlichen Heiligen

Habe mich trotz starker Erkältung am letzten Samstag nach Frankfurt geschleppt, um den neuesten Harry Potter Band zu ergattern. Wie bereits die Jahre zuvor war es überhaupt kein Problem und ich freue mich, für ein dickes Buch nur 17,90 gezahlt zu haben.

Ob meiner Erkältung und des britischen Englisch ist die Leseerfahrung etwas merkwürdiger, als ein US-Englisches Buch es sein würde.

Nein, ich werde nicht spoilen. Ich bin nicht der Spiegel und schon gar nicht das andere Blatt mit dem kurzen Titel. Zumal ich sicher noch die komplette Woche brauchen werde. Lesen ist eine stark antiquierte Form der Unterhaltung, die mir meist nicht schnell genug geht. Wo bleiben die Gehirn-Implantate mit externen Anschlussmöglichkeiten?

Ich beneide die Frau in England, die es schafft 4.244 Worte pro Minute zu wälzen und so den ganzen Band in 47 Minuten zu durchkämmen.