uew’s mental incompetence in written form Clarkie

Site menu:


Categories +/-

Archive +/-

Links +/-

Meta +/-

Good Stuff

More Stuff

Archive for March, 2008

Ein iPhone auf Reisen

Ich war doch neulich in den USA. Mit meinem iPhone, dem deutschen. Mit ordnungsgemässem Vertrag von T-Mobile.

“Ruft mich bloss nicht an!” hab ich allen gesagt. Weil doch die Roamingkosten so hoch sind.

Der Shanghai-Trip letzten Herbst kostete mich 200 EUR für eine Woche. Soviel sollte es in den USA nicht werden. Zumal wir auch mal ein 30-minuten Gespräch geführt hatten, die beste Ehefrau von allen und ich und uns gesagt haben, wir reissen uns diesmal zusammen.

So kam es, dass ich lediglich ca. 10 Minuten pro Tag mit der besten Ehefrau von allen telefoniert habe, in den 6 Tagen, die ich dort war.
Immer kurz angerufen mit “Ruf ma zurück”, weil der Rückruf aus Deutschland dann nicht so teuer ist.
Dachte ich.

Ich war stolz, dass wir uns kurz fassten und die längeren Dialoge für die Webcam-Sessions aufgehoben haben.
Mein Stolz hielt bis zur Rechnung: 175 Taler für das Handy, 30 auf die Flatrate des Festnetzanschlusses.
Roamingkosten so hoch, wie die Gesprächskosten.
Beim US-Starbucks surfen, mit T-Mobile login, kostet extra.

156 Taler netto an Mehrkosten. Beim nächsten Aufenthalt brülle ich aus dem Hotelfenster übern Teich.

uew hört (XXXVII)

Counting Crows – A Long December

uew hört (XXXVI)

1982 endtdeckte ich Johnny Cash, auf einem Country Sampler. Ich nahm ihn mit nach Hause.

Guck net so, halt’s Maul, geh weider!

Bescheid!

Serien, die ich mag (VII)

Es gibt Serien, die man schaut und wieder vergisst und dann gibt es Serien, die einen für immer prägen.

Mich sollte das prägen, was ich am Montag den 18.6.1984 zum ersten mal sah. Meine Eltern waren aus dem Haus, ich war 13 und hatte die ganze Wohnung für mich.
Ich weiss nicht mehr, ob ich vorhatte um 20:15 vor dem Fernseher zu sitzen, oder ob ich zufällig eingeschaltet hatte. Auf alle Fälle teilte mir die Ansagerin mit, dass nun ein weiterer amerikanischer Krimi-Hit in deutscher Erstausstrahlung gesendet werden würde. Krimis waren und sind nicht unbedingt das, was ich am liebsten sehe, aber mit 13 und nur drei Programmen, nimmt man was kommt.
Wie damals üblich zerredete die gute Frau noch den kompletten Inhalt der Folge und dann ging es los.
Seit “Ein Colt für alle Fälle” wusste ich, was ein Pilotfilm ist. Somit war mir klar, das die erste Folge einer Serie Spielfilmlänge aufweist und nicht den üblichen Vorspann mit sich bringt.
Irgendwie gab es minutenlang gar keinen Vorspann. Statdessen erzählt der Hauptdarsteller die meiste Zeit aus dem Off alles, was man wissen musste um gescheit in die Protagonisten eingeführt zu werden.

Nach viereinhalb Minuten hatte mich die Serie in der Tasche. Mit “Nicht nach den Hunden sehen, mach das Schloss auf, nicht nach den Hunden sehen… Du hast doch nach den die Hunden gesehen!” und dem anschliessenden Blick in die Kamera, mit diesem unverschämten und extrem breiten Grinsen und dann dieser Wagen, dieser feuerrote Wagen…
Ich war zum Magnum Fan mutiert.
Die Anfangsmelodie des Pilotfilms kam offenbar direkt von James Last, war für damalige Verhältnisse jedoch in Ordnung.

Das dachte ich, bis Folge zwei kam. Die hatte dann einen Vorspann, der das Haus rockte.

Bis heute, möchte ich sagen. Wie ich Jahre später erfahren sollte, hatte die ARD sich dazu entschlossen die Serie aufs heftigste zu editieren. Das begann beim Vorspann und ging bis zum Löschen jeglicher Vietnamreferenzen innerhalb der Folgen.
Eigentlich gab es den endgültigen Vorspann, den die Serie bis zum Ende hin haben sollte (mit kleinen ?Ñnderungen über die Jahre), erst ab der Mitte der ersten Staffel. Damals gleich ab Folge zwei. Hat mich das gestört? Nein.

Magnum lief dann einige Wochen Montags um 20:15 und später, als Dallas Sommerpause machte, Dienstags um 21:45.

Das ging einige Zeit gut, um genau zu sein bis 1985. Dann war Pause. So lange, dass ich die Serie aus den Augen verlor. Irgendwann lief sie Sonntags um 0:00 Uhr. Zu einer Zeit, zu der wirklich jeder normale Mensch fern sieht, so auch ich nicht.
Ein kurzes Intermezzo auf RTL (mit neuer Synchro) und etliche Wiederholungen auf Kabel1 und 13thStreet konnten mich auch nicht dazu bringen, einzuschalten, da ich gerne an dem Punkt weitergemacht hätte, wo ich 1985 aufgehört hatte.
So musste ich warten, bis die DVD-Boxen kamen, um endlich alle Folgen in chronologischer Reihenfolge geniessen zu dürfen. Leider in der RTL Synchro, aber es ging wohl nicht anders. (Die ursprünglichen Synchronstimmen von Higgins, T.C. und Rick sind mir lieber.)

Heute ist nun der Tag, an dem ich endlich das Serienfinale sehen durfte. Nach 161 Folgen und knapp 14 Jahren geht für mich etwas zu Ende, das länger hätte dauern können.
Vielleicht geht’s ja irgendwann weiter. Nicht mit Matthew McConaughey sondern richtig.

Drei Wochen war der Frosch so krank.

Jetzt raucht er wieder, Gott sei Dank!

Bin kein Frosch, rauche nicht, aber krank war ich. J41.1, braucht kein Mensch.

Deswegen:
[audio:http://blog.uew.de/pics/stinkst.mp3]

Garfield minus Garfield

uew hört (XXXV)

Dann kam 1981 und da kam er:

Ja, ich hatte auch so ne Jacke und eben genau diese Schuhe. Und es war mir nicht mal peinlich!

uew hört (XXXIII)

Ende 1980 war ich im Abba-Fieber.

Can you hear the drums Fernando?

uew hört (XXXIII)

Youtube sei Dank. Dieses Video löste bei mir meine persönliche Beatlemania aus.