run d.m.c for breakfast

Original image proudly provided by Grandmaster Enno’s Photo Boutique only available on Flickr.com.
Posted: July 31st, 2008 under for breakfast.
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Lebensmittelunverträglichkeiten dauern etwa ein Vierteljahrhundert an. Dies kann ich anhand einer empirischen Beweiskette bestätigen.
Im Gegensatz zu heute, wo ich nur noch ein Scheindicker bin, war ich früher stets ein dickes Kind. Nicht aus Landau, ich war mal in Landau, aber da schon gertenschlank und erwachsen.
Einer der Gründe, warum ich dick war: Nutella.
“Aber unsere Fussball-Nationalelf frisst doch nur Nutella und ist auch nicht dick?”
Das ist korrekt. Die rennen aber auch nach jeder Scheibe Brot einer zerschnittenen und merkwürdig wieder zusammengenähten Kuh hinterher und versuchen mittels Tritten ihrer durch den vielen Zucker aufgestauten Aggression sofort wieder Luft zu machen.
Das tat ich seinerzeit nicht.
Am allerliebsten war mir, den Nachmittag vorm Fernseher zu verbringen, sobald das Kinderprogramm begann. Das war so gegen 17:10 Uhr, nach den Nachrichten. Damals, als es noch kein 24/7 TV gab. Zum Glück. Sonst sähe ich jetzt bestimmt aus wie Manuel Uribe aus Mexiko.
Und was gehörte oft genug dazu? Richtig: Ein volles Glas Nutella und ein Teelöffel.
This is some serious shit, wie der Ami sagen würde. Immerhin reden wir hier von 2052 Kalorien für ein einsames 400g Glas Nahrung.
Dieses Glas hielt dann gerade so lange, wie eine mittlere Folge Sindbad oder Wickie: Ungefähr 25 Minuten.
Dass ich damit meinen Tagesbedarf, den meiner Eltern und all unserer Vorfahren bereits gedeckt hatte, war mir damals nicht bewusst.
Eines Tages im Jahre 1983, es muss warm gewesen sein, wollte ich zu meinem Glas Nutella ein kühles Getränk zu mir nehmen. Da wir nichts Flüssiges mit Zucker im Haus hatten, griff ich zu einem alten Hausrezept:
Ein Liter kaltes Leitungswasser, 3 EL Zucker, 3 EL Zitronensaft. Der TV-Nachmittag konnte kommen.
Gegen Ende der Sindbad-Folge dachte ich mir so: “Hm, was habe ich da eigentlich gerade zu mir genommen? Mal nachschauen.” Und liess mir alles noch mal durch den Kopf gehen.
Direkt im Anschluss der Inventur befiel mich ein bis dato ungeahnter Ekel gegenüber Nussnougat-Brotaufstrich, der mich 25 Jahre nicht verlassen sollte.
Bis vor kurzem: Die beste Ehefrau von allen und ich waren letzthin mal über Nacht in einem Hotel, in dem es zum Frühstück auch portioniertes Nutella gab. Ich habe mir zu Testzwecken eine Portion mit an den Tisch genommen und siehe da: Der Ekel war fort.
Seither haben wir wieder Nutella zuhause, aber aufbewahrt wird es streng getrennt von den Löffeln.
Posted: July 31st, 2008 under Allgemeinbildung, Mental incompetence.
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Posted: July 22nd, 2008 under Mental incompetence.
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Ich bin W-Lan-Nutzer.
Heute war nun endlich der Tag, an dem ich mich entschieden habe ein Airport-Express aus dem Hause Apple zu kaufen. Das hätte ich sicherlich schon 2004 tun können, habe aber die Ausgabe mangels Nutzwert gescheut. Warum also jetzt?
Wegen diesem kleinen, kostenlosen Programm für’s iPhone namens “Remote”.
Dieses Programm erlaubt es, seine am Rechner geöffnete iTunes-Mediathek mittels des iPhones fernzusteuern. Diese Steuerung funktionierte auf Anhieb so grossartig, dass ich mir nun den lange gehegten Wunsch nach ferngesteuerter, zentralisierter Rundumbeschallung gönnen wollte.
Airport-Express gekauft, in die Steckdose neben dem TV gesteckt und an die Stereoanlage angeschlossen. Der CD-Eingang ist seit ein paar Jahren frei. Ich kaufe zwar noch gelegentlich CDs, aber nur um sie einmal auszulesen und dann ins Regal zu stellen. Aktiv in den CD-Player kam seit 2004 (Kauf des ersten iPods) keine mehr, weswegen er auch abgeschafft worden ist.
Die Integration des AP-Express als Netzwerk-Erweiterung verläuft nicht ganz reibungslos. Der G5 ist per Ethernetkabel an das vorhandene AP -Extreme angeschlossen, erkennt auch das neue Gerät, will es aber nicht konfigurieren und verabschiedet sich mit einer Fehlermeldung. Das Notebook, das wireless angeschlossen ist, macht alles sofort wie gewünscht.
Wahrscheinlich hätte mir die Anleitung ähnliches erzählt, aber ich war so frei sie zu ignorieren.
Nach ein paar Firmware-Updates läuft alles. Ich öffne iTunes und mache ihm klar, dass es ab sofort nicht nur die G5 Lautsprecher bedienen soll, sondern auch das AP-Express im Wohnzimmer im Westflügel des Palastes. Wie ich feststelle kann man wählen, ob man nur diese, oder jene, oder sogar beide Ausgabemöglichkeiten gleichzeitig nutzen will.
Na das wird ja was werden, mit der Latenz, die ich erwarte.
Ich schnappe mir das iPhone, wähle einen Song aus und lausche der Musik im Wohnzimmer. Die Pufferzeit ist kaum zu bemerken. Langsam schreite ich in Richtung G5 und höre dort exakt das gleiche. Keine Latenz.
Das Leben ist schön.
Posted: July 19th, 2008 under Allgemeinbildung.
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[audio:http://blog.uew.de/pics/haarschnitt.mp3]
Posted: July 19th, 2008 under Mental incompetence.
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Der erste abendfüllende Spielfilm über Scheibenwischer.
Posted: July 18th, 2008 under Allgemein Surreales.
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The Submarines – Brighter Discontent
Posted: July 17th, 2008 under Mental incompetence.
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Socken-Falko wird am Frankfurter Marathon teilnehmen. Seine Startnummer ist die 8205.
An was erinnert uns das?
Posted: July 17th, 2008 under Mental incompetence.
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Ich mag Logos, Corporate Identities und alles, was mit Typographie zusammenhängt. Ich finde es spannend, wenn Logos über die Jahre subtile Modifizierungen erhalten, weil z.B. Marketingleute meinen eine Art von Existenzberechtigung zu haben und ihr Geld verdienen müssen, oder weil es einfach an der Zeit für eine Veränderung ist. Betrachtet man z.B. das Coca-Cola Logo, so werden Eingeweihte wissen, dass da in den letzten hundert Jahren einiges passiert ist, was dem Logo zuträglich war.
Leider gibt es auch oft Pimp-My-Logo-Versuche, die mir Löcher in die Netzhaut brennen.
Es wird bald ein weiteres Videospiel zum Thema “Ghostbusters” geben, auf das ich mich so sehr freue, dass mir die Worte fehlen. Und selbstverständlich kam irgendein Marketing-Manager auf die Idee, dass man hierzu das Logo verfeinern muss.
Das läuft dann in etwa folgendermassen ab: Der obig genannte Marketing-Manager beauftragt den ersten greifbaren Marketing-Praktikanten mit der Umsetzung seiner vermeintlich grossartigen Idee. Die Qualifikationen des Marketing-Praktikanten für diese Art von Aufgabe lassen sich in etwa so zusammenfassen: Gigantisches Defizit an Ahnung, gepaart mit dem ultimativen Fehlen handwerklicher Fähigkeiten.
Um diesen Umstand wissend, diesen aber nicht preisgebend, marschiert der Marketing-Praktikant los, auf der Suche nach Kompensation. Fündig wird er nur bei denen, die innerhalb des Unternehmens, meist des Publishers, noch weniger wert sind als er und denen gegenüber er vermeintlich weisungsbefugt ist: Der Testabteilung, liebevoll auch Quality Assurance oder kurz QA genannt.
“Guten Tag, ich hätte da dieses Logo, da müsste was gemacht werden.”
Und wie es immer so ist, einer der karrieregeilen Möchtegern-Emporkömmlinge weiss sich ins rechte Licht zu rücken und bietet seine Dienste kostenlos feil. Es folgt eine 08/15 Orgie mit den Filtern in Adobe Photoshop, für mehr reichen die Kenntnisse nicht. Der Dilletantismus in Pixeln wird weitergegeben an den Marketing-Praktikanten, von dem an den Marketing-Manager und es folgt das übliche Gekrittel die Befehlskette hinunter, bis sich schliesslich jeder seiner unmassgeblichen Meinung entledigt und das Logo seine finale Form erhalten hat.
Wer nun annimmt, es würde am Ende das beste Logo aller Zeiten herauskommen, der irrt. Denn das, was einen Marketing-Manager vom Marketing-Praktikanten unterscheidet sind lediglich die Jahre, die er mehr auf dem Buckel hat.
Hier noch das Logo:

Posted: July 16th, 2008 under Mental incompetence.
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