Homonym

Posted: October 31st, 2009 under Mental incompetence.
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Posted: October 31st, 2009 under Mental incompetence.
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?úberschrift -> Foto -> ?úberschrift -> Foto -> ?úberschrift -> Foto …
Posted: October 31st, 2009 under Mental incompetence.
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Filme die aussprechen was ich sehr oft denke.
Posted: October 23rd, 2009 under Mental incompetence.
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Posted: October 15th, 2009 under Mental incompetence.
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Ich bin nicht massentauglich. Ich bin aber auch nicht wirklich unangepasst. Ich hab einfach gern meine Ruhe.
Auch zum Thema Winterreifen wollte ich schon immer meine Ruhe, weil das ewige hin und her alle paar Monate, eine eindeutige Störung meiner Lebensabläufe darstellt.
Diesbezüglich hatte jedes Auto, dass ich besass bislang Allwetterreifen aka Ganzjahresreifen aka Ichhabmeineruhedamitreifen.
Das aktuelle KFZ kam mit Sommerreifen daher. Da es im Rhein-Main-Gebiet nie schneit, war mir der Umstand egal.
Bis letzten Januar. Am 5. hatte es dann so stark geschneit, dass ich es zwar auf die Autobahn, aber fast nicht mehr von der Autobahn hinunter geschafft habe. Am Anfang der Ausfahrt dachte ich noch “Puh, keiner hinter mir.¬† Dann kannste dir Zeit lassen.” Unmittelbar gefolgt von dem Gehupe der 30 Autos, die sich dachten “Warum juckelt der Wichser hier mit Sommerreifen durch den Schnee, mach dich weg!”
Dieser Tatsache folgend gedachte ich dieses Jahr Winterreifen zu erwerben. Premiumautos verbuchen im allgemeinen Premiumpreise. Premiumzubehör für Premiumautos im allgemeinen auch.
Glücklicherweise gelang es mir, einen Vertragshändler zu finden, der original Premiumzubehör zu relativ normalen Premiumpreisen feilbot.
Der Termin war gemacht und ich traf am gestrigen Samstag sogar 20 Minuten vor dem Termin dort ein.
Ein Reifenwechsel-Samstag, mit kostenlosem Kaffe, Stückchen, kalten Getränken, Wein, Weib und Gesang wurde mir am Telefon versprochen. Inklusive Terminen im Halb-Stunden-Takt und keine Warterei.
So wartete ich auch nicht lange auf eine nette, blonde junge Dame die mich an einen Tisch geleitete, mit der Bitte noch ein wenig der Ankunft des Bearbeiters zu harren.
Nach weiteren 30 Sekunden fragte sie mich, ob ich einen Kaffee wünsche. Die Frau am Nachbartisch verneinte und die blonde Bedienung entschwand.
?úberrascht von den telepathischen Fähigkeiten der fremden Frau am Nachbartisch wartete ich geduldig weiter auf den Bearbeiter der Wahl der blonden Lottofee.
Methusalem persönlich, frisch dem Grabe entstiegen, nahm mir gegenüber am Bearbeitertisch platz. Begrüsste mich freundlich und begann offenbar sich mittels des Autohaus-Terminals in den Computer von Homeland Security einzuhacken, oder aber besserte er sein 30-seitiges Testament nach oder schrieb es neu. Zu meinem Glück brach er den¬† Versuch ab und fragte mich, was er für mich tun kann.
Ab hier begann einer dieser seltsamen Momente, bei denen ich glaube doch nicht meiner eigenen Muttersprache mächtig zu sein. Oder ich glaube mich ordnungsgemäss zu artikulieren, heraus kommt aber nur “gargl kargh”.
“Tüv 11/09. Der ist überfällig.”
“hm?”
“11/09!”
“ja … ?”
“der is überfällig!”
“wir haben oktober…?”
“ja eben.”
“ähm…”
Nach einer kurzen Stall-Warning nebst glasigem Blick, begann Methusalem mit den Armein zu fuchteln wie weiland Stan bei Monkey Island und sich wortreich für seine Blödheit zu entschuldigen.
Ich entschuldigte.
“Ich bin hier, damit auf meinem Auto Winterreifen aufgezogen werden.”
(weitere Korrekturen von mindestens 5 Seiten Testament im Terminal)
“Und wo sind die Reifen?”
“ähm… Welche?”
“Die Winterreifen.”
“Ich hoffe doch hier … ?”
“Und die Felgen?”
“Na die hoffentlich auch.”
“Haben sie die nicht dabei?”
“Doch, am Auto. Aber da sind noch die Sommerreifen drauf.”
“Und die sollen runter.”
“Ja, aber zusammen mit den Felgen.”
“Das ist klar, sonst können wir die nicht aufziehen.”
“Aber ich habe doch einen Komplettsatz bestellt? Zum Besseren Verständnis: Ich habe 4 nagelneue Winterreifen mit nagelneuen Felgen bestellt. Nagelneu. Beide, nein alle vier. Acht. Die sollen auf das Auto und die Reifen inkl. Felgen die aktuell montiert sind, sollen hier eingelagert werden. Alle vier. Mit den Felgen, den alten.”
“ach so!”
(stan gefuchtel, testamentskorrekturen, testament ausdrucken)
“Unterschreiben sie mal bitte hier den Auftrag.”
Der Auftrag beschrieb “Wintterreifen laut Angebot.” Ohne Spezifikationen und Preis.
“?ñhm, ich würde schon gerne wissen, welche Art von Reifen ich bekomme.”
Methusalem begann am ganzen Leibe zu beben und zu zittern. Noch nie hatte es ein Kunde gewagt, einen Auftrag nicht sofort zu unterschreiben. Seine Unterlippe vibrierte. Schweiss bildete sich auf der faltigen Stirn, Flüssigkeiten entflossen allen Körperöffnungen. Er stank.
Ich unterschrieb, der Geruch war unterträglich.
Eine feuchte Spur hinter sich herziehend führte Methusalem mich nun in die Gruft, in der seine Gimps bereits eifrig dabei waren die Reifen zu montieren, als die Tinte meiner Unterschrift noch nicht trocken war.
Er hieb sie mit der Peitsche auseinander und deutete auf die von mir mit Blut erworbenen Reifen.
Alles in Ordnung.
Ich setzte mich in den Verkaufsraum und wartete weitere 10 Minuten.
Die Schweister der Lottofee des Westens schwebte herbei und übergab mir die Rechnung.
Montage 50 Taler, Winterreifen laut Angebot: 0 Taler.
Einen kurzen Moment lang unterhielt ich mich mit Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter, erinnerte mich selbst an meine Blödheit Ritterlichkeit und hiess die Lottofee an den Fehler auf der Rechnung zu korrigieren.
Nein, ich glaube nicht, dass ich mit geschenkten Reifen davon gekommen wäre.
Ich freue mich schon auf Ostern und die Sommerreifen, die sie mir dann ans Auto schrauben wollen, die sicherlich nicht die meinen sein werden.
Posted: October 11th, 2009 under Mental incompetence.
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Posted: October 9th, 2009 under Mental incompetence.
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